Entfernung von Hauttumoren im Gesicht

Hauttumoren im Gesicht, am Hals oder an anderen sichtbaren Hautbereichen können aus medizinischen, funktionellen oder ästhetischen Gründen als belastend empfunden werden. Aufgrund ihrer Lage erfordern sie eine sorgfältige Beurteilung und eine individuell geplante Behandlung.

Dr. Nikolaus Redtenbacher ist Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und plastischer Gesichtschirurg in Wien. Wenn Sie einen Tumor entfernen lassen möchten, berücksichtigt er bei der Behandlungsplanung sowohl medizinische als auch funktionelle und ästhetische Aspekte. Welche Methode für Sie infrage kommt, lässt sich erst nach einer persönlichen Untersuchung beurteilen.

Die Informationen auf dieser Seite ersetzen keine ärztliche Diagnose.

Wichtige Fakten auf einen Blick:

Anwendungsgebiete:

  • Gutartige und ärztlich abgeklärte Hauttumoren im Gesicht und am Hals

Behandlungsdauer:

  • Je nach Methode und Umfang ca. 15–60 Minuten

Betäubung:

  • Je nach Methode, häufig Lokalanästhesie

Gesellschaftsfähig:

  • Je nach Behandlung meist kurzfristig

Arbeitsfähig:

  • Abhängig von Eingriff und beruflicher Tätigkeit

Schmerzen:

  • In der Regel gering

Sport:

  • Nach ärztlicher Rücksprache, abhängig von Methode und Wundheilung

Nachpflege:

  • Wundpflege, Sonnenschutz und gegebenenfalls Narbenpflege

Was ist ein Hauttumor?

Der Begriff „Tumor“ wird häufig mit Krebs gleichgesetzt. Medizinisch bezeichnet er zunächst eine Gewebeneubildung. Hauttumoren können gutartig, unklar oder bösartig sein. Aus der Bezeichnung allein lässt sich daher nicht ableiten, welche Behandlung erforderlich ist.

Gutartige Hauttumoren wachsen in der Regel lokal. Sie können dennoch als störend empfunden werden, sich wiederholt entzünden oder durch Reibung verletzt werden. Bei auffälligen oder diagnostisch unklaren Veränderungen ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich.

Ob eine Hautveränderung gutartig oder behandlungsbedürftig ist, kann nicht anhand einer Beschreibung oder eines Fotos auf einer Website festgestellt werden. Vor jeder Behandlung muss der Befund persönlich beurteilt werden.

Hauttumor, Hautveränderung oder Muttermal: Was ist der Unterschied?

„Hautveränderung“ ist ein übergeordneter Begriff für sichtbare oder tastbare Veränderungen der Haut. Dazu zählen unter anderem Pigmentveränderungen, Knoten, Zysten, Muttermale sowie verschiedene gutartige und bösartige Neubildungen.

Ein Muttermal, medizinisch auch Nävus genannt, ist eine umschriebene Hautveränderung, die in unterschiedlichen Formen und Farben auftreten kann. Weitere Informationen zur Beurteilung und Behandlung finden Sie auf der Seite Muttermale und Tumoren.

Ein Hauttumor entsteht durch eine Neubildung beziehungsweise Vermehrung von Gewebe. Ob es sich um eine harmlose Veränderung oder einen medizinisch relevanten Befund handelt, muss ärztlich untersucht und bei entsprechender Fragestellung histologisch abgeklärt werden.

Welche Hauttumoren können entfernt werden?

Eine Entfernung von Hauttumoren kann aus unterschiedlichen Gründen erwogen werden. Dazu zählen beispielsweise:

  • – gutartige Hauttumoren, die ästhetisch stören;
  • – Hautveränderungen, die regelmäßig gereizt oder verletzt werden;
  • – Befunde, die Schmerzen, Entzündungen oder funktionelle Beschwerden verursachen;
  • – diagnostisch unklare Veränderungen, für die eine Entfernung empfohlen wurde;
  • – bereits fachärztlich untersuchte Hauttumoren, die chirurgisch oder mit einer anderen geeigneten Methode behandelt werden sollen.

 

Ob und mit welcher Technik ein Hauttumor entfernt werden kann, hängt unter anderem von seiner Art, Größe, Tiefe und Lage ab. Wichtig ist außerdem, ob das entfernte Gewebe für eine histologische Untersuchung erhalten bleiben muss.

Wenn Sie einen gutartigen Tumor entfernen lassen möchten, sollte zunächst geklärt werden, ob der Befund eindeutig beurteilt wurde und welches Verfahren dafür medizinisch geeignet ist.

Wann ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll?

Nicht jede Hautveränderung ist gefährlich oder muss entfernt werden. Eine zeitnahe ärztliche Beurteilung ist insbesondere sinnvoll, wenn eine Hautstelle:

  • – neu auftritt oder rasch wächst;
  • – ihre Form, Farbe oder Oberfläche verändert;
  • – wiederholt blutet;
  • – sich entzündet oder nicht abheilt;
  • – Schmerzen, Juckreiz oder andere neue Beschwerden verursacht;
  • – regelmäßig durch Kleidung, Rasur oder Bewegung verletzt wird;
  • – sich deutlich von anderen Hautveränderungen unterscheidet.

 

Diese Merkmale sind keine Diagnose. Sie zeigen lediglich, dass eine persönliche Untersuchung empfehlenswert ist. Bei Verdacht auf eine bösartige Veränderung kann vor der Entfernung eine zusätzliche dermatologische Abklärung notwendig sein.

Beratung und Untersuchung vor der Entfernung

Vor jeder Behandlung findet in der Ordination in Wien ein persönliches Beratungsgespräch statt. Dabei werden die Hautveränderung, ihre Lage und vorhandene medizinische Befunde beurteilt. Auch Vorerkrankungen, Allergien, regelmäßig eingenommene Medikamente und frühere Eingriffe sind für die Planung relevant.

Falls bereits dermatologische oder histologische Befunde vorliegen, sollten Sie diese zur Beratung mitbringen. Bei einem diagnostisch unklaren Befund kann vor der Behandlung eine zusätzliche fachärztliche Untersuchung empfohlen werden.

Im Beratungsgespräch werden unter anderem folgende Fragen geklärt:

  • – Ist eine Entfernung medizinisch erforderlich oder aus anderen Gründen sinnvoll?
  • – Welche Behandlungsmethode eignet sich für den vorliegenden Befund?
  • – Ist eine örtliche Betäubung notwendig?
  • – Muss das entfernte Gewebe histologisch untersucht werden?
  • – Ist nach der Entfernung ein Wundverschluss erforderlich?
  • – Mit welcher Narbe ist abhängig von Lage und Methode zu rechnen?
  • – Welche Risiken und Einschränkungen sind zu berücksichtigen?

Methoden zur Entfernung von Hauttumoren

Welche Methode geeignet ist, hängt von Art, Größe, Tiefe und Lage der Hautveränderung ab. Entscheidend ist außerdem, ob das entnommene Gewebe histologisch untersucht werden muss. Nach der persönlichen Untersuchung wählt Dr. Redtenbacher das passende Verfahren aus.

Methoden zur Entfernung von Hauttumoren

Chirurgische Exzision

Bei der chirurgischen Exzision wird der Hauttumor unter örtlicher Betäubung mit einem Skalpell vollständig entfernt. Anschließend werden die Wundränder mit einer geeigneten Nahttechnik verschlossen. Das entnommene Gewebe bleibt erhalten und kann bei medizinischer Notwendigkeit histologisch untersucht werden.

Laserbehandlung

Mit dem Laser können ausgewählte oberflächliche und eindeutig gutartige Hautveränderungen gezielt abgetragen werden. Da das behandelte Gewebe dabei verändert beziehungsweise zerstört wird, ist anschließend in der Regel keine vollständige histologische Untersuchung mehr möglich. Für unklare oder verdächtige Befunde ist die Laserbehandlung daher nicht geeignet.

Elektrochirurgie

Bei der Elektrochirurgie, auch Kauterisation genannt, wird die Hautveränderung mithilfe elektrischer Energie abgetragen. Das Verfahren eignet sich insbesondere für bestimmte kleine, oberflächliche und ärztlich als gutartig beurteilte Befunde. Wenn Gewebe für eine histologische Untersuchung benötigt wird, kommt in der Regel eine andere Methode infrage.

Kryotherapie

Bei der Kryotherapie wird die Hautveränderung mit flüssigem Stickstoff vereist und dadurch kontrolliert zerstört. Die Methode kann bei bestimmten oberflächlichen gutartigen Veränderungen, beispielsweise Warzen oder seborrhoischen Keratosen, eingesetzt werden. Für pigmentierte, diagnostisch unklare oder möglicherweise bösartige Veränderungen ist sie nicht geeignet.

Besonderheiten bei Hauttumoren im Gesicht

Die Behandlung von Hauttumoren im Gesicht erfordert eine besonders genaue Planung. Augenlider, Nase, Lippen und Ohren sind nicht nur sichtbar, sondern erfüllen wichtige Funktionen. Schon kleine Veränderungen der Gewebespannung können sich auf Form oder Beweglichkeit auswirken.

Vor dem Eingriff wird daher berücksichtigt, wie der Hauttumor liegt, wie viel Gewebe entfernt werden muss und in welcher Richtung die Wunde möglichst spannungsarm verschlossen werden kann. Wenn es medizinisch möglich ist, kann die Schnittführung an natürlichen Hautlinien und Falten orientiert werden.

Eine vollständig unsichtbare Narbe kann nicht garantiert werden. Ziel der Planung ist es, die Voraussetzungen für eine möglichst unauffällige Narbenentwicklung zu schaffen und gleichzeitig die Funktion der umliegenden Strukturen zu berücksichtigen.

Ablauf der Behandlung

1. Persönliche Beratung

Dr. Redtenbacher bespricht mit Ihnen den vorhandenen Befund, Ihre Beschwerden und den Grund für die gewünschte Entfernung.

2. Ärztliche Untersuchung

Die Hautveränderung sowie ihre Größe, Tiefe und Lage werden beurteilt. Falls erforderlich, wird vor der Behandlung eine zusätzliche dermatologische Abklärung empfohlen.

3. Auswahl der Behandlungsmethode

Anhand des Befundes wird entschieden, ob eine chirurgische Exzision, Laserbehandlung, Elektrochirurgie oder Kryotherapie infrage kommt.

4. Vorbereitung und Betäubung

Der zu behandelnde Bereich wird vorbereitet. Abhängig von der gewählten Methode kann eine örtliche Betäubung durchgeführt werden.

5. Entfernung des Hauttumors

Die Hautveränderung wird mit der zuvor festgelegten Technik entfernt beziehungsweise behandelt. Das Vorgehen richtet sich nach der medizinischen Beurteilung.

6. Wundversorgung

Nach einer chirurgischen Entfernung wird die Wunde sorgfältig vernäht. Bei Laserbehandlung, Elektrochirurgie oder Kryotherapie heilt die behandelte Stelle in der Regel ohne Naht ab.

7. Histologische Untersuchung

Falls medizinisch erforderlich und mit der gewählten Methode möglich, wird das entfernte Gewebe histologisch untersucht. Der Befund wird anschließend mit Ihnen besprochen.

8. Kontrolle und Nachsorge

Nach der Behandlung erhalten Sie individuelle Hinweise zur Wundpflege. Bei den vereinbarten Kontrollterminen werden der Heilungsverlauf und gegebenenfalls der histologische Befund besprochen.

Einen Überblick über weitere operative Behandlungen von Dr. Redtenbacher finden Sie im Bereich Chirurgie.

Nachsorge und Heilungsverlauf

Die Nachsorge richtet sich nach der verwendeten Methode, der behandelten Region und dem Umfang des Eingriffs. Nach einer chirurgischen Entfernung gelten andere Empfehlungen als nach einer Laserbehandlung, Elektrochirurgie oder Kryotherapie.

Sie erhalten individuelle Hinweise zu:

  • – Wundpflege und Verbandwechsel;
  • – Reinigung der behandelten Stelle;
  • – körperlicher Belastung und Sport;
  • – Make-up, Rasur und Hautpflege;
  • – Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung;
  • – möglichen Kontrollterminen;
  • – Entfernung von Nahtmaterial;
  • – weiterer Narbenpflege.

Falls nicht selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet wurde, wird ein Termin zur Entfernung der Fäden vereinbart. Der Zeitpunkt richtet sich nach der behandelten Region und dem Heilungsverlauf.

Nach einer oberflächlichen Abtragung kann sich zunächst eine Kruste bilden. Diese sollte entsprechend den ärztlichen Empfehlungen geschützt und nicht vorzeitig entfernt werden.

Auch nach dem Verschluss der Wunde verändert sich eine Narbe über einen längeren Zeitraum. Welche Narbenpflege sinnvoll ist und wann damit begonnen werden kann, wird bei der Kontrolle besprochen.

Mögliche Risiken und Grenzen der Behandlung

Auch bei einer sorgfältig geplanten Behandlung lassen sich Risiken nicht vollständig ausschließen. Abhängig von der Methode können unter anderem folgende Begleiterscheinungen oder Komplikationen auftreten:

  • – Nachblutung;
  • – Infektion;
  • – Schwellung oder Bluterguss;
  • – verzögerte Wundheilung;
  • – vorübergehende oder bleibende Sensibilitätsveränderungen;
  • – auffällige oder verbreiterte Narbenbildung;
  • – Veränderungen der Hautfarbe oder Pigmentierung;
  • – erneutes Auftreten der behandelten Hautveränderung;
  • – unvollständige Entfernung;
  • – Notwendigkeit einer weiteren Behandlung.

Bei Eingriffen in funktionell wichtigen Bereichen des Gesichts können zusätzliche individuelle Risiken bestehen. Diese werden vor der Behandlung persönlich mit Ihnen besprochen.

Kosten der Tumorentfernung in Wien

Entfernung bösartiger Hauttumor inkl. Histologie kostet ab € 890.

Die Kosten richten sich nach:

  • – Art, Größe und Lage des Hauttumors;
  • – Anzahl der zu behandelnden Hautveränderungen;
  • – gewählter Behandlungsmethode;
  • – Umfang des notwendigen Wundverschlusses;
  • – erforderlicher histologischer Untersuchung;
  • – möglichem rekonstruktivem Aufwand;
  • – Anzahl der notwendigen Behandlungstermine.

Nach der persönlichen Untersuchung erhalten Sie eine individuelle Kosteninformation. Ohne Kenntnis des Befundes ist keine verlässliche Preisangabe möglich.

Dr. Nikolaus Redtenbacher: Ihr Ansprechpartner für Eingriffe im Gesicht

Dr. Nikolaus Redtenbacher ist Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und plastischer Gesichtschirurg mit mehr als 20 Jahren chirurgischer Erfahrung im Gesichtsbereich.

Bei der Planung einer Behandlung berücksichtigt er die Lage des Befundes, die umgebenden anatomischen Strukturen und die Anforderungen an die Wundversorgung. Die Methode wird individuell ausgewählt und auf die jeweilige medizinische Situation abgestimmt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Benötige ich eine Überweisung für das Beratungsgespräch?

Eine Überweisung beziehungsweise ein vorhandener fachärztlicher Befund kann insbesondere bei medizinisch auffälligen oder bereits untersuchten Hauttumoren hilfreich sein. Ob eine Überweisung erforderlich ist, können Sie vorab direkt mit der Ordination klären.

Welche Unterlagen sollte ich zur Untersuchung mitbringen?

Bringen Sie bitte vorhandene dermatologische Befunde, frühere histologische Ergebnisse, Operationsberichte und eine aktuelle Medikamentenliste mit. Informieren Sie Dr. Redtenbacher auch über Allergien und relevante Vorerkrankungen.

Können mehrere Hauttumoren in einem Termin entfernt werden?

Das hängt von Anzahl, Größe, Lage und Art der Veränderungen sowie vom erforderlichen Behandlungsaufwand ab. Ob mehrere Behandlungen miteinander kombiniert werden können, wird nach der Untersuchung entschieden.

Was gilt, wenn ein bereits entfernter Hauttumor erneut auftritt?

Eine erneut auftretende Veränderung sollte ärztlich untersucht werden. Falls vorhanden, sind frühere histologische Befunde und Operationsberichte für die weitere Beurteilung besonders hilfreich.

Muss ich mich auf die Behandlung besonders vorbereiten?

Sie erhalten vor dem Termin individuelle Hinweise. Diese richten sich nach der geplanten Methode, der Betäubung, Ihren Vorerkrankungen und den regelmäßig eingenommenen Medikamenten.

Wann sollte ich nach der Behandlung die Ordination kontaktieren?

Kontaktieren Sie die Ordination bei unerwartet starken oder zunehmenden Beschwerden, anhaltender Blutung, Fieber, ausgeprägter Rötung oder Schwellung sowie bei Unsicherheit über den Heilungsverlauf. In dringenden Fällen wenden Sie sich an eine geeignete medizinische Notfallstelle.

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