Abstehende Ohren, eingerissene Ohrlöcher oder stark gedehnte Ohrläppchen können durch einen chirurgischen Eingriff korrigiert werden. Welche Methode geeignet ist, hängt von der Form des Ohrknorpels, der Beschaffenheit des Gewebes und dem gewünschten Ergebnis ab.
Dr. Nikolaus Redtenbacher führt Ohranlegeplastiken und Ohrläppchenplastiken in seiner Ordination in Wien durch. Bei Erwachsenen erfolgen beide Eingriffe in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung.
Dr. Nikolaus Redtenbacher ist ein renommierter Facharzt mit über 20 Jahren chirurgischer Erfahrung im Gesichtsbereich. Seine Facharztausbildung in Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde bildet die Grundlage seiner Expertise. Im Laufe seiner Karriere spezialisierte er sich auf die plastische Gesichtschirurgie, insbesondere auf Nasenkorrekturen und Facelifts.
Mit seiner langjährigen Erfahrung führt Dr. Redtenbacher Facelifts mit höchster Präzision durch. Sein Ansatz zielt darauf ab, das Rad der Zeit zurückzudrehen, ohne die individuelle Persönlichkeit zu verändern. Durch die Entfernung von überschüssigem Haut- und Fettgewebe kann eine Gesichtsverjüngung von ungefähr zehn Jahren erreicht werden. Die Haut wird gestrafft und die Konturen werden wieder betont.
Die Ohranlegeplastik, medizinisch Otopexie genannt, verändert die Form oder Position des Ohrknorpels. Das Ziel besteht nicht darin, die Ohren möglichst eng an den Kopf zu legen. Vielmehr soll eine stimmige Position entstehen, bei der die natürliche Struktur des Ohres erhalten bleibt.
Abstehende Ohren entstehen häufig, weil die innere Knorpelfalte, die sogenannte Anthelix, nur schwach ausgeprägt ist. Eine weitere mögliche Ursache ist eine besonders tiefe oder vergrößerte Ohrmuschel. Bei vielen Patientinnen und Patienten liegen beide Merkmale gleichzeitig vor.
Abstehende Ohren kommen Schätzungen zufolge bei ungefähr fünf Prozent der Bevölkerung vor. Im Alter von etwa fünf bis sechs Jahren hat das äußere Ohr bereits rund 90 % seiner späteren Größe erreicht. Deshalb kann eine medizinisch begründete Ohranlegeplastik grundsätzlich bereits im Kindesalter erwogen werden. Entscheidend sind der individuelle Befund, die persönliche Reife des Kindes und eine sorgfältige ärztliche Beratung.
Endresultat:
Gesellschaftsfähig:
nach 2 Wochen
Arbeitsfähig:
nach 2 Wochen
Eingriff:
Dauer:
120 Minuten
Schmerzen:
gering
Sport:
nach 2 Wochen (Kontaktsportarten erst nach 3 Monaten)
Unannemlichkeiten:
Nachpflege:
Nahtentfernung nach 2 Wochen
Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab circa 14 Jahren erfolgt der Eingriff unter örtlicher Betäubung. Der Chirurg setzt einen diskreten Schnitt an der Rückseite der Ohrmuschel, um den Knorpel freizulegen. Je nach Befund kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz:
Am Ende der Operation wird ein schützender Verband angelegt, der für etwa zwei Wochen permanent getragen wird. Daran schließt sich eine Phase von sechs weiteren Wochen an, in der ein Stirnband während des Schlafs die Ohren in der neuen Position sichert.
Nicht jedes abstehende Ohr ist gleich, und ein gutes Ergebnis entsteht nur dann, wenn die gewählte Technik präzise auf die individuelle Knorpelstruktur abgestimmt ist. Dr. Redtenbacher setzt als HNO-Facharzt auf eine differenzierte Einschätzung des Ausgangsbefundes im Vorgespräch. Dabei wird unter anderem beurteilt, ob das Ohr primär durch eine fehlende Anthelixfalte, durch eine zu tiefe oder große Concha oder durch eine Kombination beider Merkmale absteht.
Faustregel aus der klinischen Literatur: Beträgt der Cephaloauricular-Winkel mehr als 35 Grad, ist ein chirurgischer Eingriff die wirksamste und langfristig stabilste Behandlungsoption. Nicht-chirurgische Maßnahmen wie Klebestreifen oder Tapeverbände erzielen bei Kindern ab dem zweiten Lebensjahr keine dauerhaften Ergebnisse mehr, da der Ohrknorpel zu diesem Zeitpunkt bereits zu fest ist.
Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr übernehmen österreichische Krankenkassen in vielen Fällen die Kosten der Ohranlegeplastik, sofern eine medizinische Indikation vorliegt. Voraussetzung ist in der Regel ein nachvollziehbarer psychosozialer Leidensdruck, der ärztlich dokumentiert wird. Eltern sollten vor der Operation Rücksprache mit ihrer Krankenkasse halten, da die Regelungen je nach Versicherungsträger variieren können.
Bei Erwachsenen handelt es sich um eine Privatleistung. Die Kosten für eine beidseitige Ohranlegeplastik beginnen in der Ordination von Dr. Redtenbacher ab € 2.600. Für eine präzise Einschätzung ist ein persönliches Beratungsgespräch erforderlich, da Komplexität und Operationsaufwand je nach individuellem Befund variieren.
Eine Ohrläppchenplastik korrigiert eingerissene, überdehnte oder verformte Ohrläppchen. Häufige Ursachen sind schwere Ohrringe, Verletzungen, ausgerissene Ohrlöcher und stark gedehnte Tunnel Piercings.
Ein überdehntes Ohrloch bildet sich meist nicht vollständig von selbst zurück. Bei der Operation wird das veränderte Gewebe entfernt und das Ohrläppchen anschließend neu geformt. Die genaue Schnittführung richtet sich nach Größe und Form des Defekts.
Auch ein vollständig eingerissenes Ohrläppchen kann rekonstruiert werden. Umgangssprachlich wird dieser Eingriff häufig als Ohrloch zunähen bezeichnet.
Endresultat:
Gesellschaftsfähig:
nach 1 Tag
Arbeitsfähig:
am nächsten Tag
Eingriff:
Dauer:
30 Minuten
Schmerzen:
gering
Sport:
nach 7 Tagen
Unannemlichkeiten:
Nachpflege:
Nahtentfernung nach 7 Tagen, neuerlicher Ohrring sollte frühestens nach 2 Monaten eingesetzt werden.
Nach dem Eingriff wird die Naht durch ein Pflaster geschützt. Ein neues Ohrloch sollte nicht unmittelbar durch die Narbe gestochen werden. Die geeignete Position kann bei einer Kontrolluntersuchung festgelegt werden.
Bei älteren Kindern und Erwachsenen kann eine deutlich ausgeprägte Fehlstellung des Ohrknorpels in der Regel nicht durch Pflaster, Stirnbänder oder Übungen dauerhaft verändert werden.
Eine Ausnahme besteht bei Neugeborenen. In den ersten Lebenswochen ist der Ohrknorpel noch besonders formbar. Spezielle Schienungs oder Formungsverfahren können bestimmte angeborene Ohrverformungen ohne Operation korrigieren.
Systematische Untersuchungen berichten je nach Methode Erfolgsraten von ungefähr 79 bis 83 %. Der Behandlungserfolg ist meist besser, wenn die Therapie möglichst früh begonnen wird. Ob eine solche Behandlung geeignet ist, muss zeitnah durch eine entsprechend spezialisierte Ärztin oder einen entsprechend spezialisierten Arzt beurteilt werden.
Die Ohranlegeplastik, auch Otopexie genannt, ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur von abstehenden Ohren. Dabei wird der Ohrknorpel durch gezielte Naht- und Schnittechniken in eine neue Position gebracht, die dem Kopf einen natürlichen, proportionalen Rahmen verleiht. Der Eingriff ist ambulant, dauert 90 bis 120 Minuten und hinterlässt eine kleine, unauffällige Narbe hinter der Ohrmuschel. Das Ergebnis ist dauerhaft.
Der Eingriff selbst ist nahezu schmerzlos, da er unter örtlicher Betäubung stattfindet. In den ersten Tagen nach der Operation können ein leichtes Ziehen und ein Druckgefühl im Bereich der Nähte auftreten, die sich gut mit handelsüblichen Schmerzmitteln kontrollieren lassen. Die Mehrzahl der Patienten beschreibt die postoperative Phase als deutlich angenehmer als erwartet. Das Tragen des Kopfverbandes für zwei Wochen ist eine größere Unannehmlichkeit als der Schmerz selbst.
In seltenen Fällen, in der Literatur werden Zahlen zwischen 1 und 8 % genannt, kann es in den Monaten nach dem Eingriff zu einem teilweisen Nachlassen der Korrektur kommen. Dies ist in der Regel auf eine unzureichende Nachsorge zurückzuführen, insbesondere auf das Weglassen des nächtlichen Stirnbandes in den ersten sechs postoperativen Wochen. Wird die Nachsorge konsequent eingehalten, ist das Ergebnis einer Ohranlegeplastik als dauerhaft stabil anzusehen.
Die Ohrmuschel erreicht bereits im Kindergartenalter, etwa mit 5 bis 6 Jahren, nahezu ihre endgültige Größe. Eine operative Korrektur ist daher ab diesem Alter technisch möglich und medizinisch sinnvoll, insbesondere, wenn Kinder durch ihre Ohren in der sozialen Gruppe auffallen und psychisch belastet werden. Studien zeigen, dass eine Korrektur vor der Einschulung Hänseleien im schulischen Umfeld effektiv vorbeugen kann. Im Kindesalter wird der Eingriff je nach Kooperationsbereitschaft des Kindes und Einschätzung des Arztes unter Lokalanästhesie oder in leichter Sedierung durchgeführt.
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Dr. Nikolaus Redtenbacher